Ein „Ritterschlag“ für die Wusel

Ich lese sehr gerne das Magazin „Kommunikation & Seminar“. Umso mehr habe ich mich jetzt gefreut zu erfahren, dass die Chefredakteurin von „Kommunikation & Seminar“ in ihrem aktuellen Newsletter auch das Buch „Wuselmanagement“ bespricht.

Was dem Wusel wichtig ist

Anleitung für den Umgang mit inneren Kritikern.

Das schaffst du doch nie! Reiß dich zusammen! Freu dich nicht zu früh! – Lieblingssprüche innerer Saboteure, die wohl jeder schon einmal vernahm. Im Umgang mit ihnen finden Schulen und Methoden unterschiedliche Formate bzw. Bilder, wie das Verhandlungsreframing im NLP oder die Arbeit mit inneren Widersachern nach dem Modell des Inneren Teams Schulz von Thuns. Claudia Hupprich bietet uns die Metapher des Wusels an, eines kleinen strubbeligen Wesens, das uns mit schriller Stimme Überzeugungssätze aufdrängt, die uns aktuell nicht gut tun. Die uns blockieren und auf Dauer schädigen.

Damit schafft die Autorin im Handumdrehen eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit mit diesen inneren Widersachern, Kritikern und Saboteuren: nämlich ein brauchbares, durchaus von Wertschätzung getragenes Verhältnis. Diese Wusel sind befremdlich, jawohl. Aber in ihrer Renitenz und leicht derangierten Erscheinung wirken sie nicht durchweg bedrohlich. Auf so einen Wusel kann ich schon einmal einen Blick werfen und ich vermag durchaus, wenngleich verschämt, ihn als Teil von mir anzuerkennen. Es fällt mir dann auch nicht mehr schwer herauszufinden, wo der Wusel herkommt und was er „eigentlich“ Gutes für mich im Sinne hatte. Und schließlich könnte es mir gelingen, ihn für meine Ziele zu gewinnen. Oder zumindest zu neutralisieren.

Hupprichs Buch ist ein klassischer Ratgeber fürs allgemein interessierte Publikum. Doch auch Kollegen profitieren, zumindest jene, die ihren Kunden eine eingängige Metapher andienen wollen.

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Ist das wirklich erst ein Jahr her?

Die diesjährige Buchmesse fand heute in Frankfurt ihr Ende. Letztes Jahr hat es mich genau dort in Halle 4 „erwischt“ als die Zusage des Verlags kam, mein Buch zu verlegen.

Freudentaumel pur.

Hey, ist das wirklich erst ein Jahr her? Es ist so viel passiert!

Auch wenn das Buch erst seit sechs Monaten erhältlich ist, heute – aufgrund dieses „Jahrestags“ – an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an:

  •  den Verlag Business Village für das Vertrauen und die professionelle Begleitung
  • alle Leserinnen und Leser, die sich für Wusel und Tipps und Tricks contra Selbstsabotage interessiert haben
  • die vielen Gelegenheiten in Vorträgen und Workshops Menschen das Thema Selbstsabotage und Gegenmaßnahmen näherbringen zu dürfen
  • meine Kundinnen und Kunden, die ich unterstützen durfte, Selbstsabotage erfolgreich zu stoppen
  • die Print- und Onine-Redaktionen, die das Thema aufgegriffen haben
  • den tollen Menschen im meinem nächsten Umfeld, die mich nicht nur ermutigt haben, das Buch zu schreiben, sondern auch während des Schreibens unterstützt haben
  • meine Familie, die dieses wilde Jahr nicht nur tapfer mitgemacht, sondern mich über alle Maßen unterstützt hat

Dankeschön an Sie/Euch alle für die ganze Unterstützung!

Das hat offen gesagt so viel Spaß gemacht und macht immer noch so viel Spaß, da könnte ich glatt irgendwann ein weiteres schreiben …  🙂

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Jetzt gibt’s ‚was auf die Ohren :-)

Zum Glück hatte ich heute meinen „Bürotag“, sonst hätte ich das „Tänzchen“ beim Kunden im Projekt gemacht 🙂 Aber der Reihe nach … heute Vormittag kam der Anruf von einer mir bekannten Radioredakteurin, die mir sagte, dass unser gemeinsames Interview heute gesendet werden würde.

„Wann wird der Beitrag denn gesendet?“
„In zwei Stunden, wenn Sie möchten, können wir Ihnen den Beitrag auch zum Download anbieten.“

Dann tatsächlich den Live-Stream hier im Büro gehört … anfangs hatte ich ein mulmiges Gefühl, da das Interview zwar aufgezeichnet, aber eben doch spontan, d.h. ohne Skript lief. Ist auch irgendwie komisch, sich selbst zuzuhören. Nach dem ersten Hören kehrte dann aber Entspannung ein. Alles gut … kein Stresswusel am Horizont.

Und für diejenigen, die das Interview gerne in voller Länge hören möchten, bitteschön, hier der Link: Radiointerview zum Buch Wuselmanagement

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Artikelserie auf www.berufebilder.de

http://www.berufebilder.de – „Eines der meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung & Karriere“ (DIE ZEIT) mit vielen „gut umsetzbaren Tipps“ (FAZ)!

Simone Janson, Journalistin, Kolumnistin für „Die Welt“ und Bloggerin, betreibt eine Website mit dem schönen Namen http://www.berufebilder.de, in der sie die unterschiedlichsten Facetten aus dem beruflichen Alltag aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und auch andere Autoren zum Gedanken- und Wissensaustausch einlädt.

Mittlerweile sind über die vergangenen Wochen zwei Artikelserien von mir dort erschienen. Und darüber freue ich mich wirklich sehr und gebe die Links zu den Artikeln hier natürlich gerne weiter.

Viel Spaß beim Lesen und herzliche Grüße,
Claudia Hupprich

Schwerpunkt „Change Management & innere Kritiker“

Teil 1 – Wie ein Wusel entsteht

Teil 2 – Von geschenkten und vererbten Wuseln

Teil 3 – Welches Etikett haben Sie?

Teil 4 – Offen für jeden Einfluss

Teil 5 – Vom Trampelpfad zur Autobahn

Teil 6 – Geboren als Heulboje?

Teil 7 – Als Kleinkind im Büro

Teil 8 – Was passiert im Kopf?

Schwerpunkt „Das 1×1 des Wuselmanagements“

Teil 1 – Hindernisse aktiv wahrnehmen

Teil 2 – Hindernisse verändern

Teil 3 – Den Auslöser verstehen

Teil 4 – Das Soforthilfe-Notfallpaket

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Wenn das mal keine Überraschung ist …

Ich hatte vor ein paar Wochen ein sehr nettes Telefonat mit dem Chefredakteur des Magazins „methodik“ (eine Zeitschrift für mittelständische Unternehmer und Führungskräfte aus dem Hause HelfRecht).

Nachdem wir die inhaltlichen Leitplanken für einen gemeinsamen Artikel mit dem Titel „Machen Sie den Druckmacher zu Ihrem inneren Kraftgeber“ besprochen hatten, sagte er dann schließlich, dass ich nach Veröffentlichung des Artikels einen gewissen Betrag in Rechnung stellen könne.

Meinen Spontanreflex so zu tun, als wenn das für mich alltäglich sei und für jeden von mir erscheinenden Artikel bezahlt werde, habe ich unterdrückt und ihm stattdessen geantwortet, dass mich das natürlich sehr freue, es aber auch ungewöhnlich fände.

Ein paar Tage später kam dann die Rückfrage von ihm, ob ich etwas dagegen hätte, wenn wir den Artikel noch erweitern würden. Er hätte im Buch einen Praxistipp gelesen, der ihm sehr gefallen hätte und den er gerne mit aufnehmen würde. Klar, habe ich nichts dagegen gehabt und mich stattdessen noch mehr gefreut.

Gestern kamen dann die Belegexemplare an und die Freude ging weiter. Inhaltlich, fachlich, optisch und haptisch ein meiner Meinung nach wirklich interessant gemachtes Magazin.

Und dann im Begleitschreiben der Hinweis „bitte stellen Sie uns EUR XXX in Rechnung“.

Mache ich natürlich gerne. Und da mich das ganze so gefreut und im positiven Sinne überrascht hat, gebe ich den Betrag gerne an das Kinderhospiz Bärenherz weiter.

So macht Zusammenarbeiten wirklich Spaß!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, der vielleicht ja auch die eine oder andere positive Überraschung für Sie bereithält.

Herzliche Grüße,
Claudia Hupprich

P.S. Es gibt Redaktionen, die verlangen von Autoren so richtig Geld, wenn man den eigenen Artikel im finalen Layout der Redaktion als pdf mit Veröffentlichungsrechten (z.B. auf der eigenen Website) haben möchte. Da sträubt sich bei mir jedes Mal alles bei dem Gedanken, auch noch für etwas bezahlen zu müssen, was ich selbst geschrieben habe. War eigentlich doch schon klar, dass das bei der Redaktion des Magazins „methodik“ anders läuft, oder? Gestern Abend via email beim Chefredakteur kurz nachgefragt, heute Morgen schon das pdf-Dokument mit dem Artikel in der Inbox. Aktuell steht es noch auf der Dropbox, siehe Link und demnächst auf unserer nigelnagelneuen Homepage, auf die ich mich schon sehr freue.
https://dl.dropboxusercontent.com/u/62550180/methodik%204-2013_Claudia_Hupprich.pdf

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The wouzels go YouTube …

Heute ist Premiere, denn die Wusel gibt es jetzt auch in YouTube.

Ladies and Gentlemen, we proudly present: Claudia and her Wouzels in Mannheim 🙂

Hier ein Link mit Ausschnitten aus dem Vortrag:

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Monsun in Bonn

Der Regen, der gestern draußen vorm Fenster niederging, während ich mit dem Kunden in seinem Büro sprach, war nicht weiter überraschend – schließlich hatten es die Wetterfrösche morgens ja auf allen Kanälen angekündigt.

Die Heftigkeit der Regenfälle war dann aber doch überraschend. Zusammen mit Sturmböen, Blitz und Donner verdunkelte sich die gesamte Umgebung dramatisch. Aus der sonst so lieblichen Rheinaue schien innerhalb von Minuten eine Hollywood-Kulisse mit Weltuntergangscharakter zu entstehen. Schirme schienen nur noch Dekoration zu sein, für den Gang durch die Windkanäle, die um den gläsernen Büroturm fegten, waren sie alles andere als tauglich. Wer irgendwie konnte, blieb im Gebäude, bis sich die Dramatik legte und das Unwetter in simplen Regen verwandelte.

Dann die nächste Überraschung, als ich die Tür zur Tiefgarage des Kunden aufmachte: Alles stand dort unter Wasser. Mehrere Zentimeter hoch.

Land-unter in der Tiefgarage

Und statt Gummistiefel hatte ich hochhackige Schuhe an, in die bei jedem Schritt das Wasser schwappte. Da ich Lederschuhe noch nie einem solchen Wassertest unterzogen habe, entschied ich mich kurzerhand die Schuhe in die Hand zu nehmen und auf Nylonstrümpfen Richtung Auto zu waten.

Und während ich da durchs Wasser watete, merkte ich, dass ich zwar ganz normal wie immer in die Tiefgarage hineingefahren war, aber aufgrund der vielen gestern dort geparkten Autos selbst nicht dort geparkt hatte, wo ich sonst parke.

Das verlängerte das Waten durchs Wasser.

Liebe Mitarbeiter der Security, ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie vor Ihren Monitoren saßen und Ihren Spaß hatten, wie da eine Beraterin fast barfuß durch die Tiefgarage marschiert. Haben Sie geschmunzelt oder gelacht?

Ich gebe zu, ich hätte es an Ihrer Stelle getan 😉

Auch weiß ich nicht, ob Sie das komplette Licht in der Tiefgarage ausgeknipst haben oder ob es aufgrund des Hochwassers ausging. Jedenfalls war ich ziemlich dankbar, dass es erst dann passierte, als ich bereits im Auto saß. Eine stockfinstere Tiefgarage, dazu gurgelndes Wasser … schon wieder Hollywood-Atmosphäre und dass ohne Kino-Eintritt zu zahlen.

Die Füße wurden dann auf der Rückfahrt von der Autobelüftung etwas getrocknet und warm gefönt. Im Untertaunus wieder ankommen schien dann die Sonne, es war wunderbar warm und ich stieg mit quietschnassen Schuhen aus dem Auto.

So schnell kann man unerwartet kalte (und nasse) Füße beim Kunden bekommen.

Ich wünsche Ihnen trockene Füße und ein schönes Wochenende,
herzlichst, Ihre Claudia Hupprich

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